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Corporate Design leicht gemacht

VOM LOGO BIS ZUM BRIEFPAPIER. WIR ERKLÄREN DIR, WORAUF ES BEI EINEM ATTRAKTIVEN CORPORATE DESIGN ANKOMMT – UND WAS ABSOLUTE NO-GO’S SIND!

Jede Firma hat ein Logo. Besser, jede Firma sollte ein Logo haben. Am besten in verschiedenen Ausführungen, um verschieden eingesetzt werden zu können. Bei den meisten hört es hier mit dem Corporate Design aber auf. Dabei birgt die Arbeit, die in das Corporate Design investiert wird, einen gigantischen Mehrwert. Das geht so weit, das manche Firmen heutzutage ganze Farben für sich erobert haben. Diese hier zum Beispiel. Eigentlich nur ein Braun – oder?

Selbst für nicht-Amerikaner ist hier schnell klar: Dass ist das UPS-Braun! Zugegeben, so weit werden wir in diesem Artikel nicht kommen. Trotzdem wollen wir aber eine Anleitung liefern, wie über das Logo hinaus die alltägliche Kommunikation und das Auftreten einer Firma mit einem Corporate Design aufgewertet werden kann.

1. DAS LOGO

Gehen wir nochmals zurück zum Logo. Haben sollte das jede Firma. Aber hat deine Firma auch, wie oben erwähnt, verschiedene Varianten des Logos? Wieso? Hier ein kurzes Beispiel anhand unseres eigenen Logos:

Das normale Logo. Wird grundsätzlich erstmal überall verwendet. Durch die häufige Verwendung des Logos möchte man einen Wiedererkennungswert schaffen; Kunden sollen sich an die Firma erinnern. Dieses Logo hat dabei aber das Problem, das es sehr horizontal ist: in einer Quadratischen Fläche lässt es sich nicht sehr natürlich platzieren. Dafür gibt es dann das MPRESSIVE ICON:

Dieses kann gut auch auf kleineren Plätzen platziert werden – und eignet sich großartig als Watermark oder kleine Erinnerung an die Marke, beispielsweise in Präsentation.

Zusätzlich besteht noch einen weitere Variante, bei der das Logo um einen Slogan ergänzt wurde. Dieses kann gut alleine stehen, da direkt noch einige “Zusatzinformationen” vermittelt werden.

 

Es gibt das klassische Logo mit Icon und Name, das Icon kann aber auch selbstständig genutzt werden. Hier fällt auch eine weitere Variation auf: Das invertierte Logo. Der blaue Kranich im blauen Kreis wäre ziemlich schlecht zu erkennen, wenn er beispielsweise auf einem blauen Flugzeug prangen sollte. Darum gibt es das gleiche Icon auch in weiß, vor dem Lufthansa-Blau.

Wir wollen jetzt aber keine Flugzeuge bekleben, wieso brauchen wir das Ganze?

Erstmal bringen verschiedene Logovarianten eine große Flexibilität. Angenommen, man wollte Kugelschreiber für seine Firma drucken. Weiße Kugelschreiber kann jeder. Aber mal ehrlich, schwarze Kugelschreiber mit weißem Logo wirken schon nochmal anders. Oder ein Geschäftswagen soll bedruckt werden. Klar, ein schwarzes Logo kann man erstmal, von Schwarz abgesehen, über jede Farbe legen – aber sollte man das auch? Nein! Daher benötigst du verschiedene Gestaltungs- und Farbvarianten deines Logos.

Soviel zum Logo. Vorliegen sollte dieses übrigens in einer bearbeitbare Datei (meist .indd oder .ai) in einer .png Datei (diese eignet sich gut, um das Logo freigestellt, also ohne Hintergrund zu speichern) sowie in .jpg und .pdf für den Druck oder sonstige Verwendungen. Wenn man ein Logo entwirft, oder entwerfen lässt, auf jeden Fall auch immer eventuell genutzte Schriften und Farben notieren! So, das wichtigste schon mal abgehakt. Darauf können wir aufbauen; weiter zu Punkt 2!

2. FARBEN

Viele Firmen, wie auch die Lufthansa oben, haben ein farbiges Logo. In einem Corporate Design muss dann definiert werden, wie und ob diese Farben anderweitig verwendet werden – und welche anderen Farben zum Einsatz kommen. In der Praxis, bleiben wir beim Beispiel Lufthansa, sieht das dann so aus:

Neben dem Blau wird ein Orange definiert, das Blau wird in verschiedenen Abstufungen eingesetzt. All das stellt zwei Sachen sicher: Die Kommunikation einer Firma kann auf den ersten Blick einfach identifiziert werden, der Absender ist sofort klar. Ein grüner Brief von der Lufthansa würde viele Kunden erstmal verwirren, wahrscheinlich würde man sogar daran zweifeln, ob er überhaupt wirklich von der Lufthansa kommt.

Zweitens wird durch diese Konstanz die Marke im Gedächtnis von Kunden verankert. Wie weit das gehen kann, haben wir ja am Anfang schon mit dem UPS-Braun illustriert.

Welche Farben sollte man also für sich definieren?

Klar, erstmal schaut man, welche Farben eigentlich im eigenen Logo vorkommen, hier kann man gut anfangen. Wer hier nicht fündig wird, kann sich beispielsweise bei der Konkurrenz erkunden, was branchenübliche Farben sind. Für eine Immobilienverwaltung haben wir hier bei MPRESSIVE MEDIA das gleiche getan und sind zu dem Ergebnis gekommen, das Blau in dieser Branche wohl sehr beliebt ist.

Obwohl man sich hier auf jeden Fall überlegen sollte – will ich aussehen, wie alle anderen aussehen? Oder lieber etwas komplett anderes? Dabei sollte man aber auch die generellen Assoziationen, die die Menschen mit Farben haben, im Kopf behalten. Blau steht nun mal eher für Seriosität und Bodenständigkeit als z. B. Grün, was eher Natur symbolisiert.

Außerdem kann man Komplementärfarben in Erwägung ziehen, um einen schönen Kontrast zu erreichen. Mehr als zwei Primärfarben sollten es aber niemals sein – der Wiedererkennungswert geht schnell verloren, wenn man dauernd unterschiedlich auftritt. Und selbst den definierten Primärfarben sollten klare Rollen zugewiesen werden – Briefpapier sollte z. B. nicht einmal einen blauen und einmal einen orangen Balken oben haben.

3. SCHRIFT

Wirklich große Firmen lassen sich zu ihrem Corporate Design gerne eine komplett eigene Schrift entwerfen – für die meisten Firmen ist das aber ebenso unbezahlbar wie unnötig. Meist reicht es, eine frei verwendbare Schrift zu definieren, die in jeglicher schriftlicher Kommunikation verwendet wird. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die ausgewählte Schrift nicht nur eine einheitliche Schriftstärke hat, sondern mindestens in light, medium und bold verfügbar ist. Auch die Verwendung dieser Stärken sollte im Corporate Design definiert werden.

Wer einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich schon für ca. 50€ online eine Schrift kaufen. Das hat den Vorteil, dass oftmals eine Menge Schriftstärken und Schriftlagen (z. B. kursiv) inklusive sind. Auch wirkt eine eigene Schrift nochmals hochwertiger als das hundertste Unternehmen, das Arial oder Open Sans verwendet.

4. BRIEFKOPF UND BRIEFPAPIER

Wer schon mal eine Rechnung bekommen hat weiß, dass es bei Rechnungen grundsätzlich zwei Kategorien gibt. Die, die ihren Zweck erfüllen und die, die dabei auch noch gut aussehen.

Rechnungen mancher Lieferanten erkennt man vielleicht schon, ohne auch nur ein Wort gelesen zu haben. Das liegt, natürlich, an ihrer Gestaltung. Weil das Papier so entworfen wurde, dass es zum einen immer gleich aussieht, zum anderen aber nicht wie Rechnungen anderer Firmen.

Dafür braucht es aber keine grellen Farben. Es reicht eine klare Struktur der Rechnung – über die freut sich auch jeder, der damit arbeitet – ein prominent platziertes Logo sowie ein oder zwei Elemente, die den Inhalt einfassen.

Wir bei MPRESSIVE MEDIA haben hierfür die Klammer des MPRESSIVE Ms aufgegriffen und fassen unser Briefpapier mit einer Adaption dessen ein – beispielsweise hier auf einem Notizblock.

Wichtig ist dabei, dass das Design auf keinen Fall der Funktionalität im Weg stehe sollte. Ein Design, dass mehr Arbeit macht als Freude, möchte niemand verwenden und kommt auch bei Kunden nicht gut an

 
 
 
SCHLUSSWORT

Ein Corporate Design, das ist natürlich viel mehr als die ersten Punkte, die wir hier aufführen können. Doch wenn man sich durch diese 4 Punkte arbeitet ist man aber auf jeden Fall gut aufgestellt und hebt sich, schon von einem Großteil der Firmen da draußen ab, versprochen! Wenn du weiter gehen willst, auch die Webseite passend entwerfen oder ein richtiges Corporate Design Manual für deine Firma kreieren möchtest, schreib uns doch einfach! Wir freuen uns darauf, mit Dir Deine Firma so zu präsentieren, wie sie es verdient hat.

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